Der HSV ist heiß auf das Duell mit dem VfB Lübeck


Wenn am kommenden Samstag, den 25. Juli um 17:00 Uhr, der Schiedsrichter die Partie anpfeift, herrscht an der Meldorfer Straße Ausnahmezustand. Im Viertelfinale des Landespokals empfangen wir mit dem VfB Lübeck ein absolutes Schwergewicht des schleswig-holsteinischen Fußballs. Ein Duell, das nicht nur sportlich extrem reizvoll ist, sondern auch jede Menge Geschichte, Emotionen und die Chance auf ein echtes Ausrufezeichen in sich trägt.
„Zeit, den Spieß umzudrehen!“
Auf dem Papier ist die Rollenverteilung klar geregelt: Der Regionalligist aus der Hansestadt reist als klarer Favorit nach Dithmarschen. Doch der Pokal hat bekanntlich nicht nur seine eigenen Gesetze, er schreibt auch die besten Geschichten. Für unseren Cheftrainer ist der Mythos „David gegen Goliath“ jedoch nur die eine Seite der Medaille. Für ihn steht vor allem eines im Fokus: Die Revanche für alte Zeiten und das Duell zweier echter Traditionsvereine.
„VfB gegen den HSV – das waren schon immer geile Duelle! In unserer Regionalligazeit haben wir von den Jungs ehrlich gesagt oft genug den Moors voll bekommen. Ich glaube aber fest daran, dass es jetzt einfach an der Zeit ist, den Spieß umzudrehen und ins Halbfinale einzuziehen!“, gibt sich der Coach vor der Partie gewohnt angriffslustig und fügt schmunzelnd hinzu: „Die können und sollen uns ruhig unterschätzen – das wird bestimmt lustig.“
Der 12. Mann als Schlüssel zum Halbfinale
Um den Favoriten ins Wanken zu bringen, setzt die Mannschaft vor allem auf die gewaltige Kulisse im eigenen Wohnzimmer. Während Lübeck fußballerisch viel Qualität und Technik mitbringt, will der HSV mit Leidenschaft, Zweikampfstärke und der Unterstützung von den Rängen dagegenhalten.
„Am meisten wehtun können wir ihnen, wenn wir die Zuschauer durch gute Aktionen und Torgefahr sofort auf unsere Seite bekommen“, erklärt unser Coach den Matchplan für Samstagabend. „Wir brauchen die Fans als 12. Mann im Rücken, die uns bei jedem Zweikampf nach vorne peitschen, jeden Ballgewinn abfeiern und uns anfeuern. Genau das brauchen die Jungs auf dem Rasen, um da vernünftig gegenzuhalten. Aber da ist mir absolut nicht angst und bange vor. Wer am Samstag nicht zu 100 % brennt, hat die falsche Sportart gewählt!“
Ziel für den Samstag ist klar definiert: Nach 90 – oder im Zweifel eben im Elfmeterschießen – sollen auf den Rängen Freude, Begeisterung und Standing Ovations herrschen.
Gemeinsam für ganz Dithmarschen
Dass dieses Spiel weit über ein normales Pflichtspiel hinausgeht, unterstreichen auch die Stimmen aus der Vereinsführung und der Kabine. Für Geschäftsführer Hannes Nissen geht es am Samstag um die Identität des gesamten Umfelds:
„Warum sich am Samstag niemand den Weg ins Stadion entgehen lassen sollte? Weil wir die gesamte Region Dithmarschen vertreten und dafür unser Herz auf dem Platz lassen werden! Für mich persönlich bedeutet dieses Pokalspiel schlichtweg alles.“
Hannes bringt das bevorstehende Duell auf drei prägnante Schlagworte: Chance. Wille. Zuversicht.
Auch unser Kapitän Jonah Gieseler, der das Geschehen aktuell leider noch von der Seitenlinie aus beobachten muss, spürt das Kribbeln in den Fingern. Ein solches Spiel sei für ihn die größte Motivation, nach seiner Verletzungspause schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen. Seine Botschaft an die Anhänger ist eindeutig:
„Jeder Pokalfight ist etwas ganz Besonderes. Wir treffen auf einen technisch starken Gegner, wollen aber unsere eigenen Stärken einbringen und haben absolut nichts zu verlieren. Bringt alle positive Stimmung mit an die Meldorfer Straße – das hilft uns auf dem Platz am allermeisten!“
Regionalliga, 25.09.2021: Der VfB siegt bei seinem jüngsten Gastspiel in Heide mit 2:0. Auf dem Bild die Heider (v.l.) Yannic Peters, Steffen Neelsen, Patrick Storb und Mika Kieselbach sowie die Lübecker in grün (v.l.): Brackelmann (heute FC Augsburg), Fahkro, Kleeschätzky, Andreasson und einer der Torschützen Mateusz Ciapa.
Personallage: Die Besatzung rückt zusammen
Personell muss das Trainerteam vor dem Kracher allerdings noch ein paar Nüsse knacken. Neben Kapitän Jonah Gieseler, für den ein Einsatz nach seiner langen Pause noch zu früh kommt, stehen auch Vasyl Tanchak, Jannis Hinz und Niklas Simson in der „Verletzungskoje“ und fehlen definitiv.
Zudem drohen weitere Ausfälle: Steffen Neelsen und Lennart Busch mussten unter der Woche gesundheitlich angeschlagen kürzertreten, hinter ihrem Einsatz steht noch ein großes Fragezeichen. Doch Ausreden lässt im HSV-Lager niemand gelten – wer am Samstag das Trikot überstreift, wird für das große Ziel marschieren.
Ticket-Informationen
Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse (ab 15:30 Uhr) , rechtzeitiges Erscheinen wird hier empfohlen. Oder bequem den Vorverkauf bei Reifen-Meyenburg in Hemmingstedt nutzen! Außerdem können Karten direkt am Spieltag zwischen 12 – 15 Uhr im HSV-Casino erworben werden.
Vollzahler: 10€/9€ (Sitz/Steh)
ermäßigt¹: 9€/7€ (Sitz/Steh)
Jugendliche²: 5€/4€ (Sitz/Steh)
¹ Menschen mit Behinderung, Rentner:innen, Schüler:innen, Studierende, Azubis.
² Personen zwischen 12 und 16 Jahren.
Wir freuen uns auf euren Support! 🖤🤍
Ticket-Informationen
Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse (ab 15:30 Uhr) , rechtzeitiges Erscheinen wird hier empfohlen. Oder bequem den Vorverkauf bei Reifen-Meyenburg in Hemmingstedt nutzen! Außerdem können Karten direkt am Spieltag zwischen 12 – 15 Uhr im HSV-Casino erworben werden.
Vollzahler: 10€/9€ (Sitz/Steh)
ermäßigt¹: 9€/7€ (Sitz/Steh)
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