LOTTO Masters in Kiel: Heide erreicht Halbfinale

Historisch: Wir überstehen zum ersten Mal die Gruppenphase. (Foto: Volker Schlichting)

26. SHFV LOTTO Hallenmasters in Kiel

Gruppe A – Heider SV setzt sich durch

In einer Gruppe mit zwei Regionalligisten (1. FC Phönix Lübeck und VfB Lübeck) sowie dem Ligakonkurrenten VfR Neumünster erwischten wir einen optimalen Start. Zum Auftakt besiegten wir den VfB Lübeck knapp, aber verdient mit 1:0. Yusef Abdelrahman erzielte den Treffer des Spiels und sorgte früh für wichtige Punkte.

Im zweiten Gruppenspiel gegen den VfR Neumünster legten wir erneut stark los und führten schnell 2:0, Wolf und Gieseler trafen. Neumünster kam aber zurück und erkämpfte sich noch ein 2:2. Ein Spiel, das zeigte, wie eng die Duelle zwischen den beiden Oberligisten aktuell sind und wie schnell Partien in der Halle kippen können.

In der letzten Gruppenpartie gegen den Regionalligisten Phönix Lübeck erwischten wir unseren stärksten Moment des Tages. Mathis Harms sorgte mit einem Doppelpack für eine 2:0-Führung. Der Anschluss der Lübecker änderte am Ergebnis nichts mehr – wir gewannen 2:1 und sicherten uns damit den Gruppensieg sowie das Ticket für das Halbfinale.

Die Gruppe A endete wie folgt:
1. Heider SV – 7 Punkte
2. VfR Neumünster – 7 Punkte
3. Phönix Lübeck – 3 Punkte
4. VfB Lübeck – 0 Punkte

Zur kompletten Turnierübersicht hier.

Halbfinale: Stolperstart und starkes Aufbäumen

Im Halbfinale wartete der SV Todesfelde: ein Hallenteam, das seit Jahren zu den besten im Norden gehört. Der Start verlief unglücklich: Eine frühe Zeitstrafe brachte uns in Unterzahl, die Todesfelde eiskalt zur Führung nutzte. Kurz darauf fiel das 0:2 – in der Halle können kleine Fehler schnell große Wirkung haben.
Als wir selbst durch eine Überzahlsituation verkürzten (Selcuk) und aufdrehten, wurde es richtig laut in der Halle. Die Hoffnung lebte, doch ein Konter brachte Todesfelde das 1:3 und damit die Entscheidung. Unser spätes Tor zum 2:3 (Arndt) änderte am Halbfinal-Aus nichts mehr.

Mehr Stolz als Enttäuschung

Trotz des Aus im Halbfinale überwogen positive Gefühle – im Team und auf den Rängen. Viele mitgereiste Fans sorgten für Stimmung und gaben der Mannschaft nach dem Schlusspfiff eine starke Rückmeldung.

Trainer Markus Wichmann brachte das nach dem Spiel gut auf den Punkt:
„Wenn man im Halbfinale steht, will man natürlich auch ins Finale. Trotzdem bin ich gerade eher stolz auf die Truppe als enttäuscht. Und auch für die vielen Zuschauer, die uns begleitet haben, freut es mich, dass wir ihnen endlich mal ein Halbfinale schenken konnten.“

Zur Gesamtveranstaltung sagte er außerdem:
„Glückwunsch an Todesfelde. Event, Organisation, Stimmung – alles top.“

Mit diesem Ergebnis im Rücken geht der Blick nun Richtung Rückrunde. Bis zum Re-Start im März bleibt Zeit, um zu regenerieren und sich neu zu sortieren.

Bilder vom 26. Masters

Volker Schlichting hat das Event in Kiel wie gewohnt in fantastischen Bildern festgehalten. Eine Auswahl bieten wir hier als Galerie. Vielen Dank für die Aufnahmen!

1. Gruppenspiel vs. VfB Lübeck (1:0)

2. Gruppenspiel vs. VfR Neumünster (2:2)

3. Gruppenspiel vs. Phönix Lübeck (2:1)

Halbfinale vs. SV Todesfelde (2:3)