Vorbereitung läuft weiter, ein Rückblick auf Woche drei

Die dritte Woche der Sommervorbereitung hatte es in sich. Intensive Trainingseinheiten, taktische Feinarbeit, Videoanalysen und ein Testspiel gegen den Meiendorfer SV bestimmten die vergangenen Tage. Für das Team war es bislang die forderndste Woche der Vorbereitung und gleichzeitig eine, die das Trainerteam optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken lässt.
 
Den sportlichen Abschluss bildete der 4:3-Erfolg gegen den Meiendorfer SV. Die Treffer für den Heider SV erzielten Mathis Harms, Tarek von Böhlen, Marvin Wolf und Patrick Storb. Trotz des Sieges sieht Cheftrainer Markus Wichmann noch reichlich Arbeit: „Wir haben bislang unsere anspruchsvollste und intensivste Trainingswoche hinter uns. Von der Konzentration über die Laufarbeit bis hin zur Intensität haben die Jungs hervorragend mitgezogen. Da war über die gesamte Woche eine klare Steigerung zu erkennen.
 
Bitterer Wermutstropfen: Jannis Hinz könnte sich im Test gegen den MSV sehr wahrscheinlich eine schwerwiegende Knieverletzung zugezogen zu haben, eine MRT-Untersuchung soll hier zeitnah Aufschluss geben.
Neben den täglichen Einheiten lag der Fokus insbesondere auf Standardsituationen, taktischen Abläufen und Videoanalysen. Das Trainerteam nutzte die Woche, um weiter an den Details zu arbeiten, die in einer langen Saison den Unterschied machen können.
 
Volles Programm bot der gemeinsame Samstag. Bereits früh am Morgen traf sich die Mannschaft, bevor neben dem Training und Media Day auch ein gemeinsamer Arbeitsdienst auf dem Vereinsgelände anstand. Für Wichmann ein wichtiger Baustein für das Mannschaftsgefüge. „Da sind die Jungs auch mal privat ins Gespräch gekommen. Gerade für unsere Neuzugänge war das eine tolle Möglichkeit, sich noch besser zu integrieren. Mittlerweile sind sie ein fester Bestandteil der Mannschaft. Das macht richtig Spaß – sie sind jung, wissbegierig und wollen sich jeden Tag verbessern.
 
Mit dem Testspielerfolg gegen den Meiendorfer SV zeigte die Mannschaft zwar viele gute Ansätze, dennoch richtete der Cheftrainer den Blick bewusst auf die Dinge, die verbessert werden müssen. „Vier Tore sind natürlich positiv. Aber drei Gegentore gegen einen Landesliga-Aufsteiger dürfen uns nicht passieren. Die entstehen durch individuelle Fehler – genau da müssen wir konsequenter werden. Das wird auch in der kommenden Woche ein Schwerpunkt sein.
 
Nach drei intensiven Wochen bleibt das Tempo hoch. Lediglich der Mittwoch dient zur Regeneration, ehe der Fokus bereits auf den nächsten Aufgaben liegt. Am Dienstag, den 14. Juli, wartet zunächst das nächste Testspiel gegen den Husumer SV, bevor am Samstag, den 18. Juli um 18 Uhr, mit dem Landespokalspiel gegen den TSB Flensburg das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm steht.
 
Die Vorfreude ist im gesamten Verein spürbar.
 
Eine bessere Anstoßzeit gibt es kaum. Wir freuen uns riesig auf das Spiel und hoffen auf viele Zuschauer. Genau für solche Abende arbeitet man in der Vorbereitung.
 
Die Richtung stimmt – jetzt gilt es, den Kurs beizubehalten. Denn mit dem Landespokal vor heimischer Kulisse wartet der erste echte Härtetest der neuen Saison.