


Hannes Nissen im Gespräch
Ein Text von Fiete Neumann
Das neue Jahr hat für uns direkt mit einem Paukenschlag begonnen. Während die Winterpause für viele Ruhe bedeutet, blicken wir beim Heider SV auf ereignisreiche Wochen zurück. Im zweiten Teil unserer Interview-Serie ordnet Geschäftsführer Hannes Nissen die sportliche Lage ein – zwischen einem geschichtsträchtigen Auftritt in Kiel und der Planung für die Zukunft.
Es herrscht Aufbruchstimmung. Das liegt nicht zuletzt an den Eindrücken vom Lotto Masters, die noch allen in den Knochen stecken. „Dass wir zum ersten Mal überhaupt die Gruppenphase überstanden haben und erst im Halbfinale am späteren Turniersieger gescheitert sind, ist ein riesiger Erfolg für uns als Verein“, betont Hannes stolz. Es war ein Moment, der gezeigt hat, was wir gemeinsam mit unseren Fans im Rücken erreichen können.
Die Pflichtaufgaben: Souverän gelöst
Sportlich haben wir einige unserer gesteckten Ziele bereits erreicht: „Wir stehen im Kreispokalfinale und haben uns souverän für das Hallenmasters qualifiziert“, bilanziert Hannes zufrieden. Das sind die Momente, die unseren Verein ausmachen und auf die wir als gesamte HSV-Familie stolz sein können. Diese Erfolge zeigen, dass die Qualität im Kader absolut vorhanden ist.
Stabilität als oberstes Gebot
Trotz der Pokalerfolge ist Hannes in der Oberliga-Analyse gewohnt direkt: „Wir haben zu viele einfache Gegentore kassiert und müssen insgesamt kompakter auftreten“. Besonders die unnötigen Punktverluste – wie etwa das späte Gegentor gegen Todesfelde – schmerzen noch immer. Für die Rückrunde haben wir uns daher vorgenommen, diese Fehler abzustellen, um uns in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten. Es geht darum, die Stabilität zu finden, die wir brauchen, um unsere Spiele konsequent nach Hause zu bringen.
Die Zukunft: Den HSV weiterentwickeln
Hinter den Kulissen herrscht alles andere als Stillstand. „Wir stecken bereits mitten in der Kaderplanung für die Saison 2026/2027“, gibt Hannes einen Ausblick auf die kommenden Monate. Unser Ziel ist es, den Kern der Mannschaft zusammenzuhalten und punktuell so zu verstärken, dass wir auch im nächsten Jahr eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken können.
Wir blicken mit Vorfreude auf die kommenden Wochen. Nicht nur wegen des anstehenden Pokalfinales, sondern weil wir spüren, dass sich hier im Verein etwas bewegt.